Einpflanz-Tipps von Andreas ModeryEinpflanz-Tipps von Andreas ModeryMit der Schritt-für-Schritt-Anleitung erfolgreich einpflanzen

In diesem Ratgeber verrät Gartenexperte Andreas Modery seine Tipps rund um die perfekte Pflanzzeit und was beim Einpflanzen zu beachten ist.

Für viele Pflanzen ist gerade das Frühjahr die beste Pflanzzeit. Wichtig ist, dass der Boden aufgetaut und nicht zu nass ist. Damit sich die neuen Pflanzen an ihrem zugewiesenen Plätzchen wohl fühlen, sollten wir Schritt für Schritt vorangehen.

Erster Schritt

Egal ob im Garten oder für den Balkonkasten – unsere Neuankömmlinge werden zunächst vorsichtig aus dem Topf genommen. Bei Plastiktöpfen hat sich eine „Druckmassage“ bewährt: d.h. den Topf mit beiden Daumen und Zeigefingern umfassen und drücken. So lösen sich die Wurzeln von den Topfwänden. Zudem werden die Feinwurzeln entfernt, die sich durch die Wasserabzugslöcher der Töpfe geschoben haben. Dann wird die Pflanze aus dem Topf genommen und die Wurzelballen mit den Fingern gelöst.

Zweiter Schritt

Nach der Massage und der "Wurzelbehandlung" wird die Pflanze mit einem Vollbad mit "Badezusatz" verwöhnt. Dazu wird ein Gefäß mit handwarmem Wasser so gefüllt, dass der gesamte Wurzelballen bedeckt ist. In das Wasser gibt man die natürliche Düngeralternative von Biotaurus dazu. Somit wird der gesamte Wurzelbereich der neuen Pflanze bereits von Anfang an mit dem Wurzelbakterium optimal versorgt. Die Pflanze bleibt solange im Wasser stehen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Dann wird sie aus dem Wasser genommen.

8 Punkte Bodenakivierungs-Programm mit Bodenbakterien

Die Erde besitzt von Haus aus alle die Nährstoffe und Nährelemente, die die Pflanzen brauchen. Doch leider verfügen die Pflanzen in den seltensten Fällen über die Fähigkeit, diese „Nahrung“ aus der Erde herauszulösen und für sich verfügbar zu machen. Andreas Modery spricht deshalb von „Verhungern trotz gefüllter Vorratskammern“. Hier kommt nun die natürliche Düngeralternative von Biotaurus zum Einsatz.
Das in Biotaurus enthaltene Wurzelbakterium besitzt besondere Fähigkeiten:

  • Verbesserung der Bodenstruktur
  • Verbesserung der Keim- und Wurzeltätigkeit
  • Unterstützung der Wurzeln beim Herauslösen der Nährstoffe aus dem Boden
  • Bildung eines Schutzschildes um die Wurzeln im Kampf gegen Krankheitskeime
  • Förderung des Wachstums
  • Steigerung des Ernteertrages
  • Reduzierung der mineralischen Düngergaben
  • Schutz wichtiger Ressourcen wie Wasser und Luft

Dritter Schritt

Jetzt heben wir das Pflanzloch aus. Die Faustregel besagt, dass das Pflanzloch etwa eineinhalb bis zweimal so breit und tief sein soll wie die Größe des Wurzelballens. Nicht vergessen: Erst ein tief gelockerter Boden, der über das Pflanzloch hinausgeht, wird zum idealen Plätzchen, denn die Wurzeln können sich dann besser ausbreiten. Um die sogenannte Staunässe zu verhindern, einfach ein paar Schaufeln Sand mit Erde vermischen oder mit einer dreifingerbreiten Drainageschicht aus Kies die Wasserdurchlässigkeit des gelockerten Bodens vom Pflanzloch noch verbessern.

Die Pflanze wird nun in das Pflanzloch gehalten, das Loch wird mit Erde und Kompost aufgefüllt und danach mäßig angegossen. Bitte nicht zu viel gießen und auch die Erde nicht einfach feststampfen. Das verdichtet den Boden zu sehr.