Tipps für das Gärtnern mit Hochbeeten von Andreas ModeryTipps für das Gärtnern mit Hochbeeten von Andreas ModeryHochbeete richtig anlegen und pflegen

Gartenexperte Andereas Modery spricht über die Vorteile eines Hochbeets und erklärt, was beim Bau und bei der Pflege zu beachten ist.

Unter einem Hochbeet versteht man ein Gartenbeet, das nicht ebenerdig angelegt ist, sondern sich deutlich über dem Bodenniveau erhebt. Das Material eines Hochbeetes kann aus Holz, Aluminium oder Beton/Steinelementen gebaut sein. Zum Schutz der Innenwand bei Holzhochbeeten empfiehlt sich Teichfolie, Noppenfolie oder Styroporplatten.

Schon gewusst?

Hochbeete sind keine Erfindung der letzten Jahre, sondern vielmehr eine Weiterentwicklung der sogenannten asiatischen Hügelbeete. Insbesondere in China haben die Bauern stufenweise organisches Material (Zweige und Äste, Laubmaterial und Komposterde etc.) aufgeschichtet und bepflanzt, um den Ernte-Ertrag zu steigern. Sie wussten bereits, dass beim Verrottungsvorgang Wärme entsteht und somit Pflanzen mit „Bodenwärme“ schneller und besser gedeihen.

Vorteile eines Hochbeets:

  • Rückenschonend
  • Schädlinge sind chancenlos
  • Keine „ungeliebten Kräuter“ (Unkraut), da der Samenflug meist bodennah stattfindet
  • Hohe Ernte auf kleinstem Raum
  • Ideale Bodenbedingung
  • Höhere Bodentemperatur bringt höhere Ernte

Ideale Größe & idealer Platz

Die Höhe des Hochbeets richtet sich immer nach Größe der Gärtner *innen. Der obere Rand des Hochbeetes sollte ungefähr bis zur Hüfte reichen – meist eine Höhe zwischen 80 cm und 100 cm. Für die Länge und Breite ist die Armlänge entscheidend – denn auch die Mitte des Beetes muss von mindestens zwei Seiten erreicht werden. Die Breite wird also nicht mehr als maximal zweimal die Armlänge betragen, sprich rund 120 cm.

Um beste Sonnen- und Lichtausbeute zu bekommen, wäre eine Nord-Süd-Ausrichtung optimal. Es hat den großen Vorteil, dass die Pflanzen sich nicht selbst beschatten. Eine Ost-West-Ausrichtung wäre lediglich zweite Wahl. Zudem ist bei der Standortswahl darauf zu achten, dass genügend Platz für die Pflege und Bearbeitung rund ums Hochbeet vorhanden ist.

Schichtung & Befüllen: grobes Material unten, nach oben hin feiner

Beim Aufbau eines „klassischen“ Hochbeetes wird die „natürliche Bodenschichtung“ des Gartens umgekehrt: Normalerweise findet an der Erdoberfläche die Verrottung des organischen Materials (Pflanzenreste) statt. Im Hochbeet wird dieser Prozess in die Tiefe verlegt. Hier findet die Zersetzung des organischen Materials statt.

In einem Hochbeet muss das Wasser stets gut abfließen können. Deshalb dient der unterste Teil der Auffüllung immer als Drainageschicht. Diese kann aus Ästen, Zweigen oder aus Holzschnitzeln bestehen. Leider könnte dieses Plätzchen auch Mäuse anlocken. Deshalb ganz wichtig: Am Boden eines gesamten Hochbeetes muss immer ein feinmaschiges Gitter angebracht sein, damit die Nager nicht ins Beet eindringen können. Die nächste Schicht besteht aus Grünmaterial aus dem Garten, dann folgt die Komposterde. Der Abschluss bildet die sogenannte Hochbeeterde, eine hochwertige Blumenerde.

Aufbau eines Hochbeets von unten nach oben:

  • Über die gesamte Länge und Breite des Hochbeetes wird ein Mäusegitter verlegt!
  • Darüber folgt Baum- und Astschnitt oder Holzhackschnitzel
  • Grünmaterial
  • Komposterde
  • Hochbeeterde (hochwertige Blumenerde) bildet die oberste Schicht

Die richtige Pflege

Bedingt durch die Nord-Süd-Ausrichtung wird die Sonneneinstrahlung optimal ausgenutzt und damit verdunstet mehr Wasser aus dem Boden. Folglich ist konsequentes, regelmäßiges Gießen wichtig. Da mit jedem Gießen Nährelemente und damit Nahrung der Pflanzen tiefer in die Erde gespült werden, müssen die Wurzeln der Pflänzchen die Möglichkeit bekommen, die Nährelemente „festzuhalten“. Daher sollte alle 10 Tage in das Gießwasser die natürliche Düngeralternative von Biotaurus gegeben werden.

Bedingt durch den Verrottungsprozess im Innern muss zum Beginn jeder Gartensaison ein "klassisches" Hochbeet mit Komposterde und Blumen – bzw. Hochbeeterde aufgefüllt werden. Bei Einsatz der natürlichen Düngeralternative von Biotaurus kann man auf zusätzlichen Dünger verzichten, da die Verrottung des organischen Aufbaus und die frische Erde genügend Nährstoffe liefern. Alle sechs Jahre wird das Hochbeet komplett entleert und danach wieder „neu“ aufgefüllt.

8 Punkte Bodenakivierungs-Programm mit Bodenbakterien

Die Erde besitzt von Haus aus alle die Nährstoffe und Nährelemente, die die Pflanzen brauchen. Doch leider verfügen die Pflanzen in den seltensten Fällen über die Fähigkeit, diese „Nahrung“ aus der Erde herauszulösen und für sich verfügbar zu machen. Andreas Modery spricht deshalb von „Verhungern trotz gefüllter Vorratskammern“. Hier kommt nun die natürliche Düngeralternative von Biotaurus zum Einsatz.
Das in Biotaurus enthaltene Wurzelbakterium besitzt besondere Fähigkeiten:

  • Verbesserung der Bodenstruktur
  • Verbesserung der Keim- und Wurzeltätigkeit
  • Unterstützung der Wurzeln beim Herauslösen der Nährstoffe aus dem Boden
  • Bildung eines Schutzschildes um die Wurzeln im Kampf gegen Krankheitskeime
  • Förderung des Wachstums
  • Steigerung des Ernteertrages
  • Reduzierung der mineralischen Düngergaben
  • Schutz wichtiger Ressourcen wie Wasser und Luft